Weniger ist oft mehr
Vermeiden Sie bitte Floskeln und Klischees (wie zum Beispiel: „Das Leben geht weiter“, „Die Zeit heilt alle Wunden“). Wenn Sie Zitate aus der Literatur oder bekannter Persönlichkeiten verwenden möchten, machen Sie das nur, wenn Sie damit Ihre eigene Aussage bekräftigen wollen. Verwenden Sie religiöse Formulierungen und Zitate aus heiligen Schriften (wie der Bibel oder dem Koran) nur, wenn der Verstorbene und die Hinterbliebenen diese religiösen Vorstellungen teilen.
Sie dürfen selbstverständlich Ihre ehrlich gemeinte Hilfe anbieten – offenbleibend, ohne die Erwartung, dass sie angenommen wird. Sehr passend sind praktische Hilfsangebote für Menschen, die durch den Verlust des Partners oder der Partnerin immobil geworden sind oder jetzt vor großen praktischen Problemen stehen. Wenn das Angebot nicht angenommen wird, nehmen Sie es nicht persönlich und belassen es dabei.
Wie persönlich und ausführlich ein Kondolenzbrief sein kann, hängt auch davon ab, wie gut Sie den Verstorbenen und die Hinterbliebenen kannten bzw. kennen. Im Zweifelsfall gilt: Weniger ist (fast immer) mehr!
Im Folgenden finden Sie einen kleinen Baukasten, der Ihnen helfen soll, die angemessenen Worte für Ihre persönliche Beileidsbekundung zu finden.

Formulierungen Kondolenz
Falls Sie sich weiter einlesen möchten, finden Sie viele Anregungen unter:
Nach einiger Zeit
Gerne können Sie nach einiger Zeit telefonisch oder schriftlich den Trauernden signalisieren, dass Sie für sie da sind. Es tut gut zu spüren, dass Menschen sich nicht abwenden, sondern gerne bereit sind, einen Kaffee miteinander zu trinken oder einen Spaziergang zu unternehmen, bei dem auch die Trauer willkommen ist.